Die Flieger: Drei Nationen, 60 Maschinen
Zum Starttermin planen die Entwickler rund 60 Flugzeuge aus drei Nationen (Deutschland, USA, Sowjetunion), dann sollen sukzessive weitere Länder und Maschinen hinzukommen. Die Flieger stammen aus demselben Zeitraum wie die Panzer von World of Tanks, also aus den 30er- bis 50er-Jahren. Es wird also auch frühe Jets wie die Messerschmidt Me 262 geben. Generell unterteilen sich die Flugzeuge in drei Klasse:
• Einmotorige Jäger: Die flinken Jagdmaschinen eignen sich vor allem für schnelle Dogfights, also für Zweikämpfe in der Luft.
• Zweimotorige Zerstörer: Diese Flieger sind nicht ganz so wendig wie die einmotorigen Flieger, dafür aber besser bewaffnet. Einige dieser Flieger verfügen über einen computergesteuerten Geschützturm, der automatisch nahe Feinde aufs Korn nimmt. Ein anderer Spieler kann nicht die Rolle des Bordschützen übernehmen. Jeder Spieler ist ein Pilot.
• Jagdbomber: Die stärkste Flugzeugklasse eignet sich am besten, um Stützpunkte zu bombardieren. Auch in der Luft sind die Jagdbomber nicht gerade wehrlos, wenn auch nicht so stark wie die anderen Klassen. Auch einige dieser Flieger verfügen über ein KI-Geschütz.
Einem vierten Flugzeugtyp erteilt Wargaming.net indes eine klare Absage: Viermotorige Bomber, also »Fliegende Festungen«, wird es nicht geben. Wenn die ihre Bombenfracht abgeworfen hätten, wären sie nämlich nutzlos: zu langsam, zu groß, und denkbar schlecht geeignet, um wendige Flieger abzuschießen.
Allerdings denkt Wargaming über Eskortmissionen nach, in denen die Spielerteams einen computergesteuerten Bomber beschützen beziehungsweise angreifen müssen. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
Das Spiel: Immer in Bewegung
In den Wolken gibt es keine Deckung. Während sich die Spieler in World of Tanks gerne mal minutenlang hinter Felsen oder in Büschen verstecken, sind sie in der Luft immer in Bewegung. Allerdings wird es Schluchten und Wolken geben, in denen man sich verstecken kann.
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Es gibt unterschiedliche Steuerungsvarianten: Entweder mit Maus und Tastatur oder nur mit Tastatur. Die Karten sind 15 mal 15 Kilometer groß; wenn man an die Levelgrenze stößt, übernimmt der Autopilot, der Flieger wendet automatisch. Ob das so bleibt ist allerdings unklar.
Eine Zielkamera zeigt den aktuell anvisierten Feindflieger, ein Fadenkreuz zeigt, wie weit man mit der Bordkanone vorhalten muss, um ihn zu treffen. Die erste Version sieht nicht spektakulär, aber ordentlich aus, die Grafik bewegt sich derzeit ungefähr auf dem Niveau von World of Tanks. World of Warplanes ist damit kein Spektakel, aber auch nicht hässlich.
Die Serie: Verknüpfte Clankriege
Es ist übrigens nicht angedacht, dass World of Tanks-Panzer und World of Warplanes-Flugzeuge auf derselben Karte kämpfen. Denn die Karten von World of Warplanes sind rund 15 mal 15 Kilometer groß, die von World of Tanks nur einen mal einen Kilometer. Die Panzer sind also auf viel kleinere Fahrdistanzen ausgelegt, sie würden ewig brauchen, um vom einen Ende der World of Warplanes-Karte zum anderen zu fahren.
Allerdings denkt Wargaming darüber nach, die Clan-Wars-Modi beider Spiele zusammenzulegen: Spielerbündnisse könnten dann auf derselben Browser-Strategiekarte um die Boden- und um die Lufthoheit ringen. Wenn dann irgendwann World of Battleships erscheint, der Schiffsableger der »World of«-Serie, könnten die Clans dann zudem um die Küstenstreifen kämpfen.
Das Geschäftsmodell wird dann genauso aussehen wie bei World of Tanks, World of Warplanes wird ein Free2Play-Titel, die Flieger lassen sich nach Rollenspiel-Manier aufrüsten.
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